Die derzeit bestehenden Anlagen zur maschinellen Eindickung des Primär- und Überschussschlamms auf der Kläranlage Freising waren aufgrund von Abnutzungserscheinungen zu erneuern. Im Rahmen des zuvor umgesetzten und von GFM geplanten Projekts „Erneuerung der Schlammentwässerung“ wurde das Obergeschoss im bestehenden Schlammentwässerungsgebäude entkernt, so dass hier die neuen Anlagen zur installiert werden können. Hierdruch wird ein zentrales Gebäude zur Schlammbehandlung geschaffen, das den Betrieb erleichtert und Flächen für die zukünftige Erneuerung der Energiezentrale schafft. Aufgrund der nahen Wohnbebauung wird zusätzlich im Rahmen des Projekts eine neue Anlage zur Abluftbehandlung zur Reduktion der Geruchsemission errichtet.
Die Stadt Freising folgte den Empfehlungen des Bauentwurfs. Nachfolgend aufgeführte Maßnahmen wurden umgesetzt:
- 2 Bandeindicker mit bis zu 60 m³/h Durchsatz
- Flockungshilfsmittelanlage
- Exzenterschneckenpumpen zur Förderung von Flockungshilfsmittel, Primär-, Überschussschlamm
- Rohrleitungsbau
- Abluftbehandlungsanlage (Biofilter)
- Erneuerung des Schlammwärmetauschers für die Faulung 1 und 2
- Erneuerung des Rührwerks im Überschussschlammbehälter
- bauliche Sanierung von Bestandsgebäuden mit Rückbau von Gebäudeschadstoffen (Asbest)
- Abbruch eines Anbaus
- Erdverlegte Rohrleitungen sowie ein Spülschacht
Das Projekt wird derzeit ausgeführt (04/2026).

