Energie auf Kläranlagen
Energieverbrauch
Die Kläranlage ist in der Regel der größte Stromverbraucher einer Kommune. Rund 40 bis 60 % des kommunalen Stromverbrauchs gehen zu Lasten der Abwasserreinigung.
Von den Jahreskosten einer Kläranlage entfallen rund 15 % auf die Energieversorgung. Der höchste Stromverbrauch mit einem Anteil von über 60 % entfällt dabei auf die Belebung/Nachklärung.
Einsparpotenziale
Untersuchungen aus Nordrhein-Westfalen zeigen, dass durch ein strukturiertes Vorgehen Einsparungen bis zu 40 % realisierbar sind. Dazu sind alle Energieverbraucher der Kläranlage einzeln und in ihrer Gesamtheit systematisch auf ihre Einsparpotenziale aber auch auf die Substituierbarkeit von Primärenergie zu untersuchen.
Als Aggregate mit besonders hohem Energieeinsparpotenzial lassen sich angeben:
- Gebläse und Belüfter zur Sauerstoffversorgung der Belebung
- Pumpen und Rührwerke
- Maschinelle Eindickung, Entwässerung und Trocknung von Schlämmen
- Heizungsanlagen
Auch durch einen angepassten und vergleichmäßigten Kläranlagenbetrieb, bei dem Energiespitzen vermieden werden, lässt sich der Strom-Bereitstellungspreis senken und die Kosten verringern.
Ebenfalls eröffnen die gesetzlichen Rahmenbedingungen (EEG, KWK, MinöStG, TEHG u. a.) ein weites Feld, die finanziellen Aufwände für den Energiebezug auf ein Minimum zu beschränken – die Möglichkeiten dazu müssen nur ausgeschöpft werden!
Alle Maßnahmen dürfen jedoch in keinem Falle dazu führen, dass sich die Ablaufqualität der Kläranlage verschlechtert. Es zeigt sich jedoch, dass durch den bewussten und durchdachten Anlagenbetrieb zur Energieminimierung sich auch gleichzeitig die Ablaufwerte verbessern.
Unser Leistungsspektrum
- Systematische Energieanalysen
- Ermittlung der Einsparpotenziale
- Beratung und Planung bei der Umsetzung mit erfolgsabhängige Honorierung







